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Fortbildungstagung der ÖGU

Checkpoint-Inhibitoren erobern die Urologie

Die onkologischen Immuntherapien sind in der Urologie angekommen. Insbesondere beim Nierenzellkarzinom haben sie zu deutlich verlängertem Überleben geführt. Auch Patienten mit fortgeschrittenem Urothelkarzinom profitieren vom Einsatz der Checkpoint-Inhibitoren. (Medical Tribune 47/18)

Moderne Immuntherapien sind gegen Mechanismen gerichtet, mit denen sich maligne Tumoren der körpereigenen Immunantwort entziehen. Dabei werden zwei Mechanismen genutzt. Die Aktivierung des CLTA4-Checkpoint-Proteins sorgt dafür, dass dendritische Zellen T-Zellen nicht für die Erkennung von Tumorzellen primen können. Die Aktivierung des PD1-Checkpoint-Proteins verhindert den Angriff von T-Zellen auf Tumorzellen. Die Blockade dieser beiden Mechanismen durch sogenannte Checkpoint-Inhibitoren kann eine adäquate Immunreaktion gegen den Tumor wiederherstellen. Zumindest theoretisch besteht auch die Rationale für eine Kombination. Beide Mechanismen aktivieren die antitumorale T-Zell-Aktivität – und sie tun dies möglicherweise unbeeinflusst von der Heterogenität des Tumors, so Priv.-Doz. Dr. Martin Marszalek von der Abteilung für Urologie und Andrologie am Donauspital – SMZ Ost, Wien.

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