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EAU 2019: Keine Angst vor müdem Sperma

Strangbrüche der DNA sind eine häufige Ursache männlicher Unfruchtbarkeit. Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass viele Schäden in der Sperma-DNA im Hoden noch nicht vorhanden sind und erst auf dem Weg der Spermien durch den Nebenhoden entstehen.1 Das eröffnet neue Perspektiven für die Behandlung männlicher Infertilität. (CliniCum urologie 1–2/19)

Bei jedem sechsten europäischen Paar klappt es mit dem Kinderwunsch nicht und in der Mehrzahl der Fälle ist die Ursache männliche Unfruchtbarkeit.2 Hinter dieser stehen oft DNA-Schäden in den Spermien, die jedoch nicht nur mit dem Ausbleiben der Empfängnis, sondern auch mit ungünstigen Schwangerschaftsverläufen in Verbindung gebracht werden. Bislang wurde angenommen, dass in diesem Fall die Chancen auf erfolgreiche Intervention schlecht stehen. Doch das muss nicht stimmen. Aktuelle Forschung zeigt nämlich, dass geschädigte DNA im Ejakulat nicht zwingend auf geschädigte DNA im Hoden schliessen lässt, sondern die Spermien auf ihrem Weg durch den mehrere Meter langen Ductus epididymidis Schaden nehmen können.

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