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Fortbildungstagung der ÖGU - Urologisches Tumorboard

Die genetischen Besonderheiten des Tumors therapieren

Das molekulare Tumorboard gewinnt auch in der Uro-Onkologie an Bedeutung. Erfahrungen aus Erlangen zeigen, dass bereits bei rund einem Fünftel der vorgestellten Patienten konkrete Empfehlungen für eine personalisierte Therapie gegeben werden können.

Krebs ist eine genomische Erkrankung. Folglich wird das molekulare Tumorboard in den kommenden Jahren auch in der Urologie an Bedeutung gewinnen, so Prof. Dr. Bernd Wullich, Direktor der urologischen Klinik, Universitätsklinikum Erlangen. Die Kenntnis von Biomarkern und den dahinterliegenden Veränderungen des Genoms haben zunächst einmal, so Wullich, wichtige Einsichten in die Genese der Tumore gebracht. In der weiteren Folge fanden genetische Marker Eingang in die Diagnostik. Zunehmend werden sie auch klinisch genützt. Diese Nutzung steckt allerdings noch in den Anfängen. Bis vor Kurzem erhielten noch alle Patienten mit urologischen Malignomen zunächst mehr oder weniger die gleichen Therapien. Besonders in der Erstlinie werde in der Regel immer noch so getan, als habe man es bei allen Patienten mit der gleichen Tumorentität zu tun, obwohl man mittlerweile wisse, dass es «viele unterschiedliche Nierenzell- oder Harnblasenkarzinome» gibt.

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