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Practice-Changing-Daten

Zu neuen Daten beim diesjährigen ESGO-Kongress zählten jene der Studien LION und Desktop III, wonach sich die Praxis der Lymphadenektomie und sekundären Zytoreduktion beim epithelialen Ovarialkarzinom ändert. (krebs:hilfe! 12/17)

© Piotr Marcinski, iStockphoto

Ovarialkarzinom

Die Ergebnisse der LION-Studie beim epithelialen Ovarialkarzinom, FIGO-Stadium IIB–IV, zeigen keinerlei positiven Einfluss auf das progressionsfreie Überleben bei klinisch präund intraoperativ negativen Lymphknoten und makroskopisch kompletter Entfernung des Tumors (Lorusso D et al., Best Oral Abstract). Damit bleibt beim epithelialen Ovarialkarzinom nur mehr noch aus Staging-Gründen die Lymphadenektomie im Stadium I, denn da könnte bei positivem Lymphknotenbefall eine adjuvante Chemotherapie indiziert sein. Denn ohne entsprechendes Staging im Stadium I könnte aufgrund einer Fehleinschätzung des Stadiums eine Unterbehandlung die Folge sein. Eine weitere wichtige Studie, die unser praktisch-operatives Vorgehen ab sofort beeinflusst, ist die Desktop-III-Studie (Sehouli J et al., Oral Abstract).

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