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EASD 2019

Verstehen, was die Betazelle mit Typ-2-Diabetes zu tun hat

Prof. Dr. Steven Kahn (links, im Gespräch mit einem Teilnehmer der RISE-Studie5) hat wesentlich dazu beigetragen, den Zusammenhang zwischen dem Typ-2-Diabetes und den Betazellen zu verstehen. Auf dem EASD-Kongresses in Barcelona hielt er die Claude Bernard Lecture über dieses Thema.

Normale Glukosetoleranz ist die Folge des Zusammenspiels zwischen Betazelle und insulinsensitivem Gewebe. Die Einsicht, dass auch beim Typ-2-Diabetes die Betazelle betroffen ist, setze sich erst langsam durch. (Medical Tribune 40–41/19)

Normale Glukosetoleranz wird aufrechterhalten durch die Fähigkeit der Betazelle, den Insulin-Output an Veränderungen der Glukosetoleranz anzupassen. Diese Fähigkeit der Kompensation hält auch bei zunehmend insulinresistenten Individuen den Blutzucker lange Zeit im Normalbereich. Allerdings hat diese Anpassungsfähigkeit Grenzen. Es kommt zur Dekompensation und damit zum Auftreten von Hyperglykämie.

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