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Lipidbestimmung ist auch nach dem Frühstück aussagekräftig

Zur Blutabnahme werden Patienten gewöhnlich nüchtern in die Praxis bestellt. Um das kardiovaskuläre Risiko anhand der Cholesterinwerte zu bestimmen, ist das aber unnötig. (Medical Tribune 38/19)

Schon seit den 1970er-Jahren gab es in Studien immer wieder Beweise dafür, dass es nur einen geringen Unterschied für die Bestimmung des kardiovaskulären Risikos macht, ob Blut-Cholesterinwerte nüchtern oder nach einer Mahlzeit bestimmt werden. Die bisherigen Studien zogen den Vergleich aber stets zwischen ganzen Studienpopulationen. Dr. Samia Mora und ihre Kollegen vom Brigham and Women’s Hospital in Boston untersuchten, wie sich die Sache bei ein und demselben Patienten verhält. Dazu werteten sie die Daten von 8.270 vorwiegend männlichen Patienten der ASCOT-LLA-Studie (Anglo-Scandinavian Cardiac Outcomes Trial – Lipid Lowering) aus, von denen mit einem vierwöchigen Abstand Lipidwerte sowohl im Nüchternstatus als auch nach Messung im nicht nüchternen Zustand vorlagen.

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